christchurch

der flug nach christchurch ist ähnlich wie derjenige nach singapur.

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ich kann nur gut zwei stunden schlafen. bei strahlendem sonnenschein und 26 grad landen wir schliesslich in christchurch. die immigration dauert ewig, scheint mir. wir haben ein formular ausgefüllt. esswaren? farmer. ok. camping ausrüstung? wird später kontrolliert. medikamente? ok. man sieht bis zur gepäckausgabe. meine tasche mit der plastikeinwicklung hat schon mehrmals vor meinen augen ihre runde gedreht. das surly ist auch da! die kiste quasi intakt. wieder eine kontrolle. ich muss wegen velo und zelt beim ministery of primary industries vorbei. die kiste wird geöffnet und der mitarbeiter befühlt, ob unter den gepäckträgern was versteckt sei.

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ich bin sehr hilfsbereit. dann schuhkontrolle. ok. mit dem zelt verschwindet er im biohazardslabor. aber scheint alles gut zu sein. dann alles durchleuchten lassen. wenn sie einen apfel finden, zahlt man 400 dollars. the fruit fly is a serious threat to new zealand steht auf plakaten. daneben ist eine wanze zur fahndung ausgeschrieben. schliesslich habe ich alle zoll- und einreiseformalitäten hinter mir und steuere mit meinem grossen päckli unsicher auf den ausgang zu. sonne. warm.
ich finde auf anhieb ein taxi mit genug stauraum. will rechts einsteigen wie üblich. er würde dann fahren, meint der taxifahrer. linksverkehr ist eigenartig. die fahrt geht durch breite, ruhige strassen. zwischen trottoir und strasse immer ein grünstreifen.
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bei meinem b&b fährt der taxifahrer gleich hinters haus.
judith erwartet mich schon. ich stelle mein gepäck rein und gehe gleich mit dem surly in die garage. es hat die reise gut überstanden. nach dem zusammenbauen mache ich eine kontrollfahrt im quartier. vor allem beim rechtsabbiegen muss ich aufpassen, dass ich in der neuen strasse schön links bleibe.
am nachmittag will ich eigentlich ins zentrum. aber ich verfahre mich, es ist heiss und ich beschliesse, umzukehren. mein kopf ist noch nicht richtig angekommen. es ist alles so schnell gegangen. vorgestern noch winter und zehn grad, jetzt sommer und 26 grad. die andere seite der welt.
ich gehe zu fuss zur avonhead mall, einem kleinen einkaufszentrum. da ich ziemlich hungrig bin, ist einkaufen schwierig. ich versuche, mir trotzdem einen überblick zu verschaffen. es ist anstrengend. vieles ist aktion und die produkte in den regalen werden von herabhängenden infozetteln verdeckt. es ist, wie wenn man in einer fremdsprache, die man nicht so gut kann, eine buchseite querlesen will. es geht nicht. schliesslich gebe ich es auf. ich kaufe etwas zu essen und eine grosse flasche ginger ale. trinke kaffee und gehe wieder nach hause. um sieben kann ich die augen nicht mehr offenhalten.

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