christchurch downtown

die erste nacht in neuseeland beinhaltet eine längere schlaflose periode kurz nach mitternacht. als ich um elf aufstehe, bin ich bereits 24 stunden hier. die fahrt ins stadtzentrum klappt ausgeschlafen auf anhieb. im hagley park joggerinnen und velofahrer, spazierende familien. einige leute mit märitwägeli gehen auf dem gras. ah golfer. alte bäume, ein see.

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nach dem park kommt das zentrum. es wurde vor einigen jahren von erdbeben getroffen und die spuren sind noch deutlich zu sehen: eingestürzte häuser, bauzäune, schlechte strassen, vernagelte fenster. dazwischen hat ab und zu ein laden geöffnet. es ist skurril. ich fahre die strassen ab und versuche rauszufinden, wo etwas läuft. will mich an der kathedrale orientieren, den turm sollte ich doch sehen. als ich um eine ecke biege, stelle ich betroffen fest, dass auch die kathedrale kaputt ist.

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ich steige ab und gehe ein paar touris nach. wir gelangen zu einem platz mit souvenirständen und läden.

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cafes und läden sind in containern untergebracht. ich trinke im „hummingbird cafe“ etwas.

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bedient wird nicht, aber hinter der theke arbeiten zehn leute schulter an schulter an den bestellungen. ein saxofontrio spielt weihnachtslieder. das wetter ist schwül, windig und die sonne lässt auf sich warten.
ich lasse bei einem bikeshop die räder richtig pumpen. sie haben keine zeit, sich das velo anzuschauen. wird schon ok sein. den lenker muss ich noch etwas anziehen. bei einem gröberen bremsen hat er sich nämlich bewegt. ich frage mich zu einem handyshop durch und lande in der southland city mall. familien essen eis, weihnachtslieder im lautsprecher, ein mann neben mir singt „let it snow, let it snow, let it snow“. ich kaufe den rest ein für die ersten paar tage velo fahren bis geraldine. ausserdem weihnachtsdeko für das surly. finde auch sprit – nett violett gefärbt. beim zurückfahren mache ich eine dumme bewegung, will zu schnell in den verkehr einfädeln – die hexe ist da. hätte nicht sein müssen, aber ich weiss zumindest aus erfahrung, dass radfahren besser ist als zu fuss gehen.

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