elephant rocks – oamaru

am morgen wieder routine: zusammenpacken, fruehstuecken. das arme surly weiss gar nicht, wie es ihm geschieht, als es gepackt und auf den velotraeger hinten an einem der pickups geschnallt wird.

das surly wird transportiert!

das surly wird transportiert!

taschen eingeladen, abschiedsfotos gemacht, es beginnt zu regnen. und sofort sind die muecken da.
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v.l.n.r.: judith, neil, ich, susie, dave

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v.l.n.r.: charlie, ich, al

susie und jude inklusive darcy fahren mich in richtung duntroon, damit ich es noch bis oamaru schaffe. unterwegs schauen wir uns noch maori-felszeichnungen an, die an kalkfelsen angebracht sind, die stark ausgefressen sind vom wasser.

maori rock formations

maori rock formations

danach noch die elephant rocks, grosse graue felsen, die entfernt an elefanten erinnern.

elephant rocks

elephant rocks

hier heisst es auch von den letzten der gruppe abschied nehmen. unglaublich, wie schnell einem leute ans herz wachsen koennen! es war eine schoene zeit, entspannt und interessant, gemuetlich und angenehm. wir haben adressen ausgetauscht, falls etwas ist, kann ich anrufen. und sie laden mich nach christchurch ein, das muss ich mir noch ueberlegen. arthur’s pass oder so, das waere schon moeglich. immerhin haben jude und neil einen nebenerwerbsbetrieb.

ich schnalle schon mal die regenmontur fest, denn es wird ploetzlich ernst. ich habe mich fuer eine huegelige strecke entschieden, anstatt dem highway 83, der direkt nach oamaru fuehrt. und ich bin froh ueber diese strecke! der regen nervt, er ist kalt und die regenhose klebt mir an den beinen. aber es ist kaum verkehr und die landschaft ist schoen. mit der zeit hoert es auch auf zu regnen, jedenfalls fast. ich verstaue die regenkleidung wieder und fahre umso schneller, um den regenwolken zuvorzukommen. der himmel wird immer blauer, und nach der kleinen ortschaft weston weiss ich, dass ich schon quasi in oamaru bin. es geht noch eine strasse hinauf, und oben angekommen, sehe ich weit vorne das meer!

endlich, das meer!

endlich, das meer!

jetzt eine steile strasse runter und ich bin im zentrum von oamaru. finde den zeltplatz sofort und er sieht gemuetlich aus.

als ich nach dem duschen unterwegs ins zentrum bin, gibt die lunge an. ich setze mich im park auf eine bank, aber es wird nicht besser. gehe langsam zurueck zum zelt und lege mich hin. als es spaeter besser wird, gehe ich doch noch in die stadt. fast alles ist zu, es gibt eine grosse strasse mit vielen laeden. dann ein hafenquartier mit alten haeusern und kirchen. die alle zu sind.

oamaru

oamaru

oamaru hafenviertel

oamaru hafenviertel

oamaru

oamaru

ich bin froh, wenn diese feiertage vorbei sind. in geraldine war alles zu und jetzt hier schon wieder. dabei haette ich doch lust auf kaffee und lesen im schatten gehabt! zurueck beim zelt koche ich ratatouille mit lachs aus der dose (nicht zu empfehlen) und fahre dann mit dem velo gegen 21 uhr runter zum strand, um den pinguinen beim landen zuzuschauen. das ist recht unterhaltsam. immer in groesseren oder kleineren gruppen kommen sie angeschwadert, man entdeckt sie nicht immer schon von weitem. sie haben teilweise recht muehe, gegen die rollenden wellen anzukaempfen und werden immer wieder zurueckgespuelt. irgendwann schaffen sie es dann an den strand, werden von den wellen in die steine gehoben, straucheln und hoppeln weiter, die fluegelchen recht nutzlos von sich gestreckt, hopsen von stein zu stein, muehen sich hoch, ist auch gemein, mit nur zwei brauchbaren gliedmassen (jedenfalls an land). dazwischen passiert wieder nichts. oder ein seehund raekelt sich auf einem stein und sucht sich ein anderes kopfkissen (also ein stein). die pinguine sind blaue pinguine und nur zwischen 20 und 30 cm hoch. sie laufen dann zu ihren nestern. als es zu regnen beginnt, gehen die meisten leute, das ist gut. endlich kann man ans gelaender treten und sieht die lustigen tiere ein bisschen besser. sie sind ziemlich muede nach dem ganzen tag im meer futter fressen fuer die jungen. und fuer den/die daheim gebliebene partner/in, die auf die jungen aufgepasst hat. ploetzlich muessen wir wieder zurueckstehen, weil einige pinguine durch den zaun vor der tribuene kommen. so sind sie dann direkt vor uns, zwei meter. sie fuerchten sich etwas und wir muessen ganz still sein und uns nicht bewegen.

abendstimmung in oamaru

abendstimmung in oamaru

als ich mich langsam auf den weg mache, gehe ich noch bei den nestern vorbei. die sehen aus wie meerschweinenhaeuser im gras. die pinguine machen laerm! das hat man bei der starken brandung gar nicht gehoert. sie fiepen und zirpen. als ich mit dem velo zurueckfahre, ueberfahre ich fast vier pinguine, die mitten auf der hafenstrasse herumwatscheln. ach, deshalb die schilder…

es regnet und ist etwas nach zehn uhr abends. bald ist neujahr. ich hatte gehofft, es sei gutes wetter und etwas leben in diesem oamaru. naja, weit gefehlt. ich setze mich auf dem camping ins den internetkiosk und blogge. hier ist es unglaublich warm, so trocknen immerhin meine nassen regenkleider…

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