oamaru – hampden

ich schlafe nicht so viel, da ich bis um zwei uhr morgens blogge und um zehn den camping verlassen haben muss. durch die hauptstrasse von oamaru, dann eine steile strasse hoch. die strassen erinnern mich an san francisco.

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bald sehe ich das meer! während vieler kilometer liegt es zu meiner linken, rollt blau und weiss an den strand, rechts wechseln sich braun und grün ab. die sonne scheint, der himmel ist blau, aber ein kühler wind geht.

strasse zwischen oamaru und moeraki

strasse zwischen oamaru und moeraki

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in einem cafe esse ich ein stück lemon meringue pie, ich sitze draussen, vor mir drei schottische hochlandrinder, dahinter das meer. der kuchen ist viel zu süss.
der lunge gehts besser, wenn sie gebraucht wird. ich merke aber, dass der holperige untergrund nicht so angenehm ist. ich fahre ziemlich langsam und vorsichtig. nach dreissig kilometern ist die schöne strasse am meer vorbei. ich habe keine andere möglichkeit, als auf dem highway number one zu fahren. es ist wenig verkehr und der strassenrand am anfang genug breit. aber dort ist der asphalt ziemlich holperig. also fahre ich auf der strasse, den blick immer wieder im rückspiegel. wenn ein auto näherkommt, weiche ich auf den randstreifen aus und fahre langsamer. später ist der rand nur noch schmal, aber bald bin ich in hampden. ich fahre zum moeraki boulder holiday park. beim einchecken fragt der mann, where are you from? switzerland. whereabouts? bern. er zeigt mir sein t-shirt vom buskers 2007 (strassenmusikfestival in bern) und sagt: ich bi vo baasel, de chömmr ja dütsch rede. ich frage, und was machst du da? einen camping führen. und du? drei monate durch neuseeland fahren. wir lachen. ich stelle mein zelt nahe einem thujabaum auf. es ist ruhig hier. das meer ist nah. der camping gehört zur kiwi camping reihe. damit habe ich gute erfahrungen gemacht. ich beschliesse, eine zweite nacht zu bleiben.
zum mittagessen gehe ich zum highway zurück. in vanessa’s cottage cafe gibts milchkaffee und whitebait. die sonne scheint, aus dem supermarkt gegenüber kommen ab und zu leute. hie und da fahren autos vorbei. hier in hampden habe ich das gefühl, die zeit steht still. es gibt nur diesen  moment mit sonne und whitebait.

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nachdem ich eine zweite nacht bezahlt habe, mache ich mich auf zu den moeraki boulders. der weg über den strand dauert 45 minuten. die steine sind eindrücklich. einerseits die kugeln in verschiedenen grössen, die halb oder kaum im sand vergraben sind. sie stammen aus einer bröckeligen wand, die hinter dem strand in richtung strasse hochgeht. teilweise sieht man die löcher, aus denen die kugeln stammen. eine kugel wird quasi gerade geboren, wie ein eierstock sieht es aus, wie sie nur noch durch den eileiter mit der wand verbunden ist. andererseits gibt es interessante konglomerate aus verschiedenen gesteinen, deutliche steinadern durchziehen die gebilde. ich bin fasziniert, mache viele fotos. langsam wird es kalt, der wind ist unerbittlich. der weg zurück scheint ewig zu dauern.

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moeraki boulders

moeraki boulders

moeraki boulders

moeraki boulders

Margaretha Pichl-Wolf

Margaretha Pichl-Wolf

moeraki strand

moeraki strand

moeraki strand

moeraki strand

moeraki strand

moeraki strand

moeraki strand

moeraki strand

vor allem, weil mein blick immer wieder auf der suche nach schönen steinen auf den boden wandert. morgen gehts zum leuchtturm von moeraki village. dort kann man serlöwen, seehunde und pinguine beobachten.

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