dunedin

gemütlicher morgen mit tee und listen machen, was alles erledigt werden will. andreas und monika packen zusammen. das wetter ist wechselhaft zwischen sonne und kühl. um viertel nach zehn warte ich unweit des campings auf den bus. da hält ein dickes auto und eine familie, die auch auf dem camping ist, nimmt mich mit in die innenstadt. so stehe ich denn am octogon, das achteckige zentrum von dunedin und orientiere mich. im tourist info buche ich die tour von morgen. mit elm wildlife tours gehts in einer kleineren gruppe auf die otago halbinsel, zum tiere beobachten.
anschliessend zum spark center. meine neuseeländische simcard funktioniert nur selten. tja, bei ausländischen handys können sie den service nicht garantieren. also zu einem handyladen und ein günstiges handy kaufen. das würde ich dann gerne wieder loswerden, wenn ich heimgehe.
nach einem kaffee und einem sandwich mit sauerkraut, schinken, blaukäse und senf (es war gut), mache ich einen coiffeurtermin ab. frisurmässig siehts drum langsam etwas abenteuerlich aus.
in der anglikanischen kirche am octogon fällt mir ein fensterbild auf. habt ihr schon mal sowas gesehen? die heilige cäcilia ist von verschiedenen vögeln umgeben, den heiligen paul umflattern möwen. dazwischen zwei bilder mit vögeln, seehunden und den hügeln neuseelands.

moewen, seehunde, anglikanische kirche, dunedin

moewen, seehunde, anglikanische kirche, dunedin

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danach gehe ich ins ebenfalls am octogon gelegene kunstmuseum. monika hat mir gestern davon erzählt. es gibt keinen eintritt, sondern kollekte. aus der sammlung sind verschiedene objekte ausgestellt. man versteht den zusanmenhang von neuen, alten, religiösen bildern, fotografien und plastiken erst, wenn man die oberbegriffe liest. inmitten von allem hängt ein grosses foto des gründers. gefallen hat mir vor allem ein stilleben von jude rae, das verschiedene gasflaschen zeigt. mal etwas anderes als diese früchtekörbe und aufschnittplättli. daneben noch eine videoinstallation, bei der man auf fünf unterschiedlich angewinkelten bildschirmen verschiedene aspekte der gleichen situation sah.

stilleben im kunstmuseum, dunedin

stilleben im kunstmuseum, dunedin

videoinstallation, kunstmuseum, dunedin

videoinstallation, kunstmuseum, dunedin

der coiffeursalon ist im obergeschoss eines cafes. wir verhandeln überdie frisur und dann fragt sie nach der länge. sie zeigt mir ein bild von ellen degeneres mit ziemlich kurzen haaren. mmh mache ich. wächst ja wieder und unter dem helm eh praktischer. ausserdem kann ich ja im märz in auckland nochmal zur coiffeuse, damit dann auch die richtige heimkehrerin am flughafen in zürich abgeholt wird.
nur ist es mit kurzen haaren noch kälter. mich friert nämlich etwas iin meinem jäggli.

street art, dunedin

street art, dunedin

redaktion otago daily mail, dunedin

redaktion otago daily mail, dunedin

ich will noch einkaufen und gehe auf dem weg zum supermarkt am bahnhof vorbei. ein eindrucksvolles gebäude, allerdings fahren hier meines wissens keine linienzüge mehr, sondern nur noch güter- und tourizüge.

bahnhof, dunedin

bahnhof, dunedin

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im supermarkt irre ich wieder ewig herum, weiss nicht was kaufen, wäge ab wegen gewicht und volumen. die küchenaustattung von andreas gestern hat mir zu denken gegeben. essensmässig habe ich nämlich noch keinen guten rhythmus gefunden. jetzt kaufe ich mir eine kleine pfanne, da praktisch jeder camping eine küche hat. dazu öl und essig. ab jetzt wird abends richtig gegessen. gewicht hin oder her. ausserdem kaufe ich ein insektenabwehrmittel. ich fahre ja am mittwoch in richtung caitlin’s coast ab und da soll es die berüchtigten sandflies haben.

das bussystem ist nicht ganz durchsichtig. es gibt vormittags-, nachmittags- und abendfahrpläne. der letzte bus zum camping ist schon weg. ein hilfsbereiter busfahrer berät mich und ich komme ins richtige quartier. dann noch 1 km zu fuss.

der abend vergeht mit waschen und kochen. es nieselt und ich gehe heute nicht zu den glühwürmchen. da war ich nämlich gestern. hinter dem camping hats einen bach und nach der brücke kann man in den finstern wald reinlaufen. dann sieht mans überall leuchten. schön.

übrigens, „k“ der japaner war heute in der otago daily mail. hier sein blog.

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