whangarei

noch ein ruhetag, bevor ich zum letzten teil meiner reise aufbreche. ich versuche, auszuschlafen. aber ich bin zu fest gewohnt, gegen acht zu erwachen, als dass mir das gelingen würde. dominic ist früh schon ins spital gefahren, katrin hat die kinder in den kindergarten gebracht. wir essen frühstück, während ein fernsehtechniker in der stubenecke arbeitet.
später fahren wir nach whangarei, und zwar auf einem umweg rund um die halbinsel, auf der onerahi liegt. ich sehe die ersten mangroven, allerdings sind sie etwas enttäuschend. bei niedrigwasser ist der boden schlammig, neue triebe schauen wie grüne spargeln daraus hervor. davon ist bei flut nichts zu sehen, aber die büsche stehen knietief im schmutzigen wasser, in dem äste und blätter hängenbleiben. mangrovenwälder sind ein ökosystem, zu dem eigentlich auch fische gehören. eine art verfügt über eine vorrichtung zur luftatmung, für den fall, dass der fisch mal auf den wurzeln einer mangrove hängenbleibt, wenn das wasser sich zurückzieht. darüber habe ich vor langer zeit gelesen. und dass es hier auf der nordinsel mangrovenwälder hat, war mitunter ein grund, dass ich hierher kommen wollte.

whangarei ist die grösste stadt im nordteil der nordinsel. wir spazieren dem hafen entlang. offenbar verbringen hier einige leute die hurrikansaison. die jachten liegen im hafen, die kinder gehen zur schule und die eltern geniessen den freiraum, den fester boden unter den füssen bietet.

in einem cafe am hafen essen wir einen burger und plaudern. katrin erzählt vom leben in neuseeland. der kindergarten klingt sehr gut. einundzwanzig stunden werden vom staat bereitgestellt. die mädchen sind also drei tage die woche dort. sie müssen immer drei garnituren zum wechseln mitnehmen, da zum kindergarten ein grosser garten gehört und die kinder zum dräckele animiert werden. die grösseren dürfen auch einmal die woche einige stunden in den wald.

als wir die kinder vom kindergarten abholen, sehe ich alles live. sprachlich verstehen die beiden schon ziemlich viel. trotzdem sind sie sehr müde nach einem solchen tag. die kindergärtnerinnen legen über jedes kind ein dossier mit texten und fotos an, eindrücklich.

zu hause merkt man den kindern die müdigkeit an. ich spiele mit ihnen, aber insbesondere das jüngere mag nicht mehr. nimmt dem älteren immer alles weg, es gibt geschrei und ich mittendrin. zum abendessen gibt es birchermüesli! es war sehr schön bei euch, danke, katrin und dominic!

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