whangarei – oakura bay

frühstücken mit katrin und den kindern, die heute nicht in den kindergarten gehen. gegen zehn machen sie sich auf zu einem kindermusical und ich packe fertig und belade das surly. fahre zuerst durch den mangrovenwald und kurz vor dem kindergarten stellen sich mir fünf kinder in den weg. in dem fall ist heute waldtag. dominic und katrin haben mir einen schleichweg erklärt, aber ich will vorher noch zum pumpen in die stadt. ich kann fast alles auf dem veloweg fahren. mitten auf einer brücke fängt es an zu lärmen und ich muss warten. die brücke geht auf für ein schiff, aber es kommt keines.

fuss- und velobruecke in whangarei - geht fuer schiffe auf

fuss- und velobruecke in whangarei – geht fuer schiffe auf

nach dem besuch beim veloladen trinke ich einen kaffee am hafen. ich komme kaum los. das wetter sieht regnerisch aus, ich bin demotiviert, das reisefeeling fehlt, die pneus machen mir sorgen und ich kann das, was die leute über den far north sagen, nicht wegstecken. die bevölkerung sei ärmer, die arbeitslosenquote höher, ich müsse auf mich aufpassen, betrunkene fahrer, maori. ich weiss, dass es da oben anders ist, gehe aber nicht davon aus, dass es gefährlicher ist. aber meine blühende fantasie kann ich nicht zurückhalten und sie malt unschöne bilder in mein gemüt.

schliesslich raffe ich mich auf und fahre halb zurück nach onerahi. über einen hügel zu den abbie caves und weiter. eine strasse ist zwar mit „no exit“ (sackgasse) markiert, google maps führt mich aber weiter. seitdem mich google maps mit dem velo über den routeburn track schicken wollte, bin ich immer etwas misstrauisch. ich komme durch, allerdings stossend und das surly und ich kriegen vom lehm ganz schwere schuhe. der weg bietet alles: schlamm, hohes gras, gravel, steil. naja, halt pedestrian access.

tja, pedestrian access ist nicht wirklich fuer mich und das surly gedacht

tja, pedestrian access ist nicht wirklich fuer mich und das surly gedacht

sechzehn kilometer fahre ich dann auf dem highway 1, in gewohnter manier. gring abe u düre u geng schön dr rückspiegu im oug. dann geht schon die strasse richtung bay of islands ab. zuerst lange eben, durch weideland und baumbestände. mittendrin ein grosser laufstall und ein melkkarussel für ziegen.

geissen-karussel

geissen-karussel

mit der zeit wird die strasse steiler, windet sich den hügeln entlang und dann sause ich schon bald runter zum helena bay. hier ist leider kein camping zu sehen, obwohl auf der karte verzeichnet. eine autofahrerin aus hawaii will mir helfen, findet aber auch keinen camping. also weiter nach oakura. zuerst hoch, dann runter in die bucht, dem strand entlang und über einen fiesen hügel. 27 m hoch und steil. ein mann spaziert gerade hoch und fragt, ob er stossen helfen soll. und dann runter in eine kleine bucht mit sandstrand, einigen wohnmobilen und zwei gebäuden.

camping am oakura bay

camping am oakura bay

beim zelt aufstellen kommt ein älteres paar vorbei, das in der gegenrichtung radelt. sie sagen, es sei eine schöne landschaft, aber viel auf und ab.

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