ahipara

heute ist ruhetag. ausschlafen, so gut moeglich, aber ich wache ja immer auf, wenn es hell wird. aber immerhin gemuetlich liegenbleiben und lesen. anschliessend will ich mich versichern, dass ich mir den ruhetag wirklich erlauben kann. in der kueche hole ich mir heisses wasser und mache mich dann mit dem tee an die karte. zwei tage brauche ich ja bis zu hemaima und tahi, dann wieder zurueck und weiter entlang der so genannten kauri kueste. ich schreibe den beiden gleich mal, ob das passt, wenn ich am donnerstag abend bei ihnen eintrudle.

ein tee im zelt, ahipara

ein tee im zelt, ahipara

bevor es zu arg gegen zehn geht, zahle ich eine weitere nacht. fruehstuecke dann beim zelt, jetzt ist fertig mit katrins brot.
mit dem hoerbuch in den ohren gehe ich dann einmal daran, die kette von schmutz und ja, rost, zu befreien. praktische hoelzchen liegen rund um mein zelt und die alte zahnbuerste hilft auch dabei.

am nachmittag mache ich einen streifzug ins dorf, esse einen – wie gewoehnlich feinen – hamburger (mit speck und spiegelei) und dazu kumara pommes frites. die sind weniger gut, suesslich und mehlig. aber ich muss es ja einmal probiert haben.

im dorf vorne stosse ich auf einen velofahrer, einen elsaesser. 22 monate ist er schon unterwegs von zu hause, gut 37000 km hat er in den beinen. da macht er wohl nicht mehr bei jedem tausender ein neues bild! nach dem gespraech ist meine gute laune dahin. irgendwie fragt er ausgerechnet nach den abschnitten, die ich nicht gefahren bin, blenheim und umgebung, aus wellington raus, etc. ausserdem ist er fast bestuerzt, dass ich gestern den bus genommen habe. meine entscheidung war richtig, aber im gespraech mit ihm klingt es fast ein wenig, als waere ich hier so ein bisschen velo gefahren. aber er faehrt auch 120 bis 150 km am tag, da kommt er deutlich besser vorwaerts als ich. aber er erzaehlt auch interessante dinge, wichtige information ueber meine strecke ab morgen. und er faehrt eine roloff und ist begeistert davon. das einzige, was er aendern wuerde, ist der kettenantrieb. er wuerde sich fuer einen riemenantrieb entscheiden, das sei viel wartungsaermer, man muesse die kettenblaetter nicht so oft ersetzen und die riemen seien leichter mitzufuehren. ausserdem hat er ein aufladegeraet fuer sein iphone, das ueber den nabendynamo betrieben wird.

der rest des tages vergeht mit bilder in den blog stellen, aufraeumen und lesen. langsam wird es deutlich, dass ich bald abreise. mitte maerz ist bald da. ich frage mich, ob es sich noch lohnt, neues oel, neuen tee zu kaufen. wie wird es sein, nach hause zu kommen?

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