waipoua forest – dargaville

stetig steigt die strasse durch den wald. ich fahre hier gerne im wald, obwohl man keine übersicht über die strecke hat. aber es gibt immer etwas zu sehen. kauri, baumfarne, manuka… diese wälder sibd einfach herrlich.

sind uebrigens keine plastikblumen

sind uebrigens keine plastikblumen

ein paar truten

ein paar truten

doch nach rund acht kilometern dünnen die bäume schnell aus und dann ist der wald auch schon zu ende. ich drehe eine runde in einem laden mit kauri-produkten, aber ich kaufe nichts. das holz ist von kauri, die sie aus den sümpfen ziehen. die sümpfe konservieren das holz, zuminderst im innern des stammes.

swamp kauri - diese staemme sind aus den suempfen geholt worden

swamp kauri – diese staemme sind aus den suempfen geholt worden

die strasse geht auf und ab. hinter einigen pinien sehe ich schliesslich rechts das meer. es hat kaum verkehr. das wetter ist grau und etwas über 20 grad, beim runterfahren frieren und beim hochfahren schwitzen.

als erneut ein kauri-laden angekündigt wird, hoffe ich auf einen kaffee. aber nichts ist. da müsse ich nach dargaville, sagt die frau, sei ja nur 20 minuten. aha. für 25 km. die denkt wohl, ich laufe zum spass mit velohosen herum.

aber auch dargaville kommt einmal. der ort liegt an einem breiten grossen fluss.  hier schlachtet man den kauri aus. zum beispiel heisst ein laden „kauri internet“. nach kaffee und kuchen suche ich den camping.

der mann vom camping erzählt mir, er habe viele deutsche frauen mit dem velo angetroffen. auf seinen camping kommen viele leute für die erste nacht aus auckland raus. er mache sich oft sorgen. sie fragen ihn dann nämlich vieles, weil sie mit den campervans nicht klar kommen. sie können manchmal nicht schalten, nicht rückwärts fahren usw. es ist hier eine grosse diskussion, ob es in zukunft fahrstunden oder einen test am simulator brauche, bevor die leute die schlüssel zum campervan kriegen. es gab dieses jahr sehr viele unfälle. das links fahren kombiniert mit einem viel grösseren auto als sie zu hause fahren. es gab viele tote und verletzte und mehrere fälle, dass schockierte einheimische campervans anhielten, den schlüssel verlangten und die polizei anriefen.

in einer woche fliege ich heim. ich will mich fragen, wo die ganzen wochen hin sind. aber ich weiss es ja: eat bike sleep repeat. und dazwischen landschaft geniessen, kochen, leute kennenlernen, plaudern, kette ölen, velo schieben, kaffeetrinken, lesen und bloggen.

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