devonport/auckland

ausschlafen. naja, so mehr oder weniger. erwache aus gewoehnung um acht.

mit der faehre gehts nach auckland rueber. ich klappere einige geschaefte ab, die ich mir im verlauf der letzten drei monate notiert habe. kaufe die souvis ein, ueber die ich schon seit wochen nachdenke. es macht spass. endlich kann ich mal was kaufen. drei monate lang habe ich mich jetzt zurueckgehalten, weil ich nichts unnoetig mitschleppen wollte.

mit dem zwoelf uhr schiff zurueck, um mir moeglichst gute plaetze in den flugzeugen zu reservieren.

der nachmittag vergeht vor allem mit der demontage des surly. die kiste ist deutlich kleiner als jene, die ich vom flughafen belpmoos hatte. das surly verliert nicht nur beide raeder, sondern auch den wunderbaren front-gepaecktraeger (ja, roman, hast ja recht gehabt…), dazu natuerlich die pedale, den lenker und auch die hintersten verstrebungen des schutzbleches.

surly, auf dem weg in die flugkiste

surly, auf dem weg in die flugkiste

wie wird es sein, zurueckzukommen? tja, there’s only one way to find out. hier wird es langsam herbst, die temperaturen nicht mehr so hoch. ganz neuseeland, nein, die ganze hiesige weltregion, schaut ausserdem auf einen zyklopen, dessen auswirkungen hier in neuseeland wohl morgen beginnen.

am nächsten tag windets ziemlich. ich stapfe auf den mount victoria, eine erhebung in devonport, von der aus sich ein schöner blick auf auckland bietet.

auckland und devonport, vom mount victoria aus

auckland und devonport, vom mount victoria aus

auckland und devonport, vom mount victoria aus

auckland und devonport, vom mount victoria aus

auckland, innenstadt

auckland, innenstadt

mit der fähre rüber. stolpere etwas benommen dem hafen entlang. freude aufs heimkommen, schmerz über den abschied von hier und damit begreifen, dass das projekt geschichte ist. eine rennjacht liegt im wasser, reduziert aufs notwendige. ich schaue mir alles an, aber nicht bei jedem tau ist mir die funktion klar. vor allem im heck gibt es justiermöglichkeiten, die sich mir nicht erschliessen.

rennjacht im hafen auckland

rennjacht im hafen auckland

später im victoria market etwas trinken. schön renovierte und herausgeputzte backsteingemäuer mit einem alten schlot. bob dylan singt knockin‘ on heavens door. es ist friedlich.

im new world supermarkt muss ich für ein souvenir – ein bier – den pass zeigen. er dachte wohl, er schmeichle mir mit den zweifeln an meinem alter. oder vielleicht haben ihn die gummitierli irritiert, die ich neben das bier auf das band gelegt habe.

was mir an auckland gefällt, ist das nebeneinander von alten und neuen gebäuden. denkmalschutz ist hier anders organisiert. so was wie ortsbildschutz oder wie das bei uns heisst, gibts hier wohl nicht. ich streune durch die strassen auf der suche nach diesen alten kolonialgebäuden neben schillernden glasoberflächen von hochhäusern.

alt und neu in auckland

alt und neu in auckland

alt und neu in auckland

alt und neu in auckland

alt und neu in auckland

alt und neu in auckland

alt und neu in auckland

alt und neu in auckland

alt und neu in auckland

alt und neu in auckland

die queensstreet ist eigenartig verkehrsarm und überall sind leute in grün und warten auf etwas. die st. patrick’s day parade.

warten auf die st. patrick's day parade

warten auf die st. patrick’s day parade

der abend vergeht mit packen. einen film schauen. das wetter ist windig und regnerisch, aber soweit nicht dramatisch. das gepäck ist zu schwer. nicht an morgen denken. es kommt gut.

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