tipps

hier habe ich einige generelle infos notiert: zu kartenmaterial, zu essen und trinken, zu zeltplätzen, zu verkehr, diverses…

kartenmaterial

  • super karten-laden in christchurch: map world, 35 Moorhouse Avenue, Christchurch
  • super karten-laden in wellington: the map shop, 121 Thorndon Quay, Wellington
  • pedaller’s paradise, sollte in den buchläden erhältlich sein
  • ich hatte den lonely planet cycling new zealand (2009) und war nicht sehr begeistert: teilweise recht veraltet, z. b. ist die crown range schon seit 2000 geteert und im lp stand noch immer gravel; generell stand öfters gravel, wo keiner war; ausserdem deckten sich meine und lp’s vorstellung von „steil“ nicht immer; fazit: ok zur vorbereitung, sollte man aber zu hause lassen
  • karten: kiwimaps pathfinder 1:500 000 (innenstädte 1:20 000): „central & southern south island“, „northern & central south island“, „eastern & southern north island“, „northern & central north island“

diverses

  • mückenschutz gegen sandflies (kann man im supermarkt kaufen), vor allem südinsel: caitlins, fjordland, westküste
  • sonnenschutz: ich habe immer 50 eingerieben, meist einmal vor dem losfahren und nach dem mittag noch einmal; mit dieser methode habe ich keinen sonnenbrand gehabt
  • unterwegs gibt es oft wenig schatten und wenig möglichkeiten, kurz in den busch zu gehen (da rechts und links der strasse immer zäune stehen)

verkehr

  • ich habe den verkehr auf der südinsel weit weniger schlimm erlebt als auf der nordinsel. dennoch: auf dem highway 1 kann es arg sein (grosse lastwagen, holztransporter, viehtransporter, offroad-fahrzeuge mit schiffen im schlepptau). der rückspiegel hat mir gute dienste geleistet.
  • defensiv fahren: nicht auf vortritt bestehen, für alle verkehrsteilnehmenden mitdenken, im zweifelsfall absteigen oder ab der strasse fahren; wenn die autos nicht genug platz zum ausweichen haben, weil beispielsweise auf der gegenfahrbahn jemand kommt, bremsen sie nicht ab, sondern fahren zu; das velo bleibt dabei möglicherweise auf der strecke
  • grosse strassen meiden: auf der südinsel bin ich insgesamt wohl 30km auf dem highway 1 gefahren; die ganze westküste natürlich auf dem highway 6, da es keine andere möglichkeit gab, war allerdings kein problem; auf der nordinsel war ich ab und zu auf der 1, das macht keinen spass

öffentlicher verkehr

  • übers internet kann man sich günstige tickets der busgesellschaften naked bus und intercity bestellen
  • mit dem fahrrad ist es nicht ganz einfach: während der eigene sitz garantiert ist, hängt es vom busfahrer ab, ob das velo auch mitdarf; ich habe zweimal den bus genommen und gute erfahrungen gemacht: früh dort sein, sehr freundlich sein (lächeln, danke, bitte, zuvorkommend sein), pedale abmontieren, teilweise auch kette mit frischhaltefolie abdecken, gepäck ordentlich; das velo kostet dann 10 dollar, aber es gibt keine garantie dafür, dass es heil ankommt (ich bin an jeder station runter und hab geschaut, dass alles okay ist)
  • zug: kein problem, aber recht teuer; das velo wird verfrachtet vom personal, genauso wie teilweise das gepäck
  • fähre zwischen den hauptinseln: auch kein problem, das velo bleibt auf dem fahrzeugdeck, dort kann man es an einen veloständer anschliessen

essen und trinken

  • lokale biersorten
  • lokaler wein
  • ginger beer (ingwer-limonade)
  • hokey pokey eiskrem
  • frischer fisch
  • avocados am strassenrand kaufen
  • hamburger essen lohnt sich: gut gemachtes fleisch, viel gemüse und salat, eine scheibe gekochter randen, gegrilltes brot; die pommes frites benötigen meist noch etwas salz
  • ich habe meist polenta mit gemüse gekocht: zwiebel anbraten (mit öl!), gemüse dämpfen (tomaten, peperoni, zucchetti, pilze, wenns nichts anderes gab büchsengemüse), polenta rein und mit wasser auffüllen
  • verschiedene humus-dips: mit spinat und feta, mit getrockneten tomaten, mit pesto: eignen sich gut für mittags aufs brot oder ins sandwich
  • frühstück: müesli und jeweils 1-2 kleine uht-milchbeutel (25dl)
  • die meisten campsites haben küchen, teilweise mit pfannen/geschirr etc., teilweise ohne, meist haben sie aber heisses wasser, kühlschränke, kochherde, toaster, mikrowellen; ich habe vor allem auf den doc-campsites mit dem camping-kocher gekocht
  • brennsprit heisst methylated spirit und ist im supermarkt bei den putzmitteln erhältlich (1-liter-flasche, violette flüssigkeit)
  • supermärkte (countdown, new world, pak’n’save) haben sehr ausgedehnte öffnungszeiten, bis spät abends, auch am wochenende, auch an feiertagen; oft auch mit geldautomat
  • cafes haben meist nur bis 17 uhr geöffnet

zeltplätze

  • top ten holiday parks: warme duschen, küche, waschmaschinen, computer/internet mit münzbetrieb (10 minuten = 1 dollar), die haben in der regel zwar langsam, aber gut funktioniert und waren selten besetzt; wlan/wifi gibts natürlich auch; eine nacht meist zwischen 15 und 25 dollars pro person
  • kiwi holiday parks: warme duschen, küche, waschmaschinen, manchmal computer/internet mit münzbetrieb, meist wifi; eine nacht meist zwischen 12 und 25 dollars die nacht
  • wifi: meist 2h = 5 dollars, 24h = 7 dollars, wiederaufladbare karte
  • private campings: können sehr unterschiedlich sein, meist mit wifi
  • doc-campsites: es gibt verschiedene kategorien von ganz einfach bis recht gut ausgestattet (ich habe nur ganz einfach und ziemlich einfache besucht, in der regel 6 dollars), im minimum ist eine toilette und ein wasserhahn vorhanden; geld wird in einem kuvert und in die „iron maden“ gelegt (eine art briefkasten), es wird kontrolliert!
  • wild zelten: habe ich nicht gemacht. da das land stärker besiedelt ist, als man denkt, kann es abends länger dauern, einen zeltplatz zu finden (hab ich mir sagen lassen), ausserdem ist es eigentlich nicht erlaubt; bei veloreisenden dürfte es aber nicht schwer sein, sich zu rechtfertigen; allerdings ist die infrastruktur mit zeltplätzen sehr gut, es gibt viele davon

wetter

  • ich habe mir immer wieder sagen lassen, ich hätte einen sehr guten sommer erlebt; angesichts der wenigen regentage stimmt das wohl
  • sonne: stark und heiss, teilweise hat meine haut gebrannt, obwohl sie nicht gerötet war und ich immer gut (zweimal täglich) sonnencreme eingeschmiert habe
  • regen: in den fjorden und an der westküste häufig, mehrmals täglich, meist nicht kalt (oft habe ich nur den helmschutz montiert und bin normal weitergefahren, man trocknet ja wieder), auch oft nachts und zwar ziemlich starke regenfälle
  • wind: ich hatte im süden (ab caitlins über invercargill bis rauf an die westküste) ziemlich viel gegenwind, je weniger man sich aufregt, desto weniger anstrengend ist es
  • kälte: wenig, eher in den höheren lagen, z. b. zwischen arthur’s pass und christchurch befindet man sich oft auf 900m, da wird es abends so um die 7 grad

strassenzustand

  • der raue asphalt nützt die reifen ziemlich ab, auch der gravel trägt wohl seinen teil dazu bei (ich bin aber nicht sehr viel gravel gefahren), bei continental reifen sollte man ersatzreifen mitnehmen, besser wäre schwalbe marathon/mondial zu montieren; die reifenauswahl in den örtlichen läden ist nicht sehr breit und die qualität mässig
  • oft ist die strasse dort am schlimmsten, wo das fahrrad fährt; mit rückspiegel kann man sich gut in die mitte der fahrbahn trauen, wenn es genügend übersichtlich ist
  • bike trails: für mich waren nicht alle fahrradwege mit dem tourenfahrrad fahrbar (zu schweres gepäck, zu viel kies usw.), aber ich habe immer wieder probiert und manchmal ging es echt gut und war sehr schön zu fahren (teilweise alps-2-ocean, west coast wilderness trail)
  • otago rail trail soll schön sein

fahrradshops

  • es gibt in den meisten grösseren ortschaften – und oft auch in den kleineren – fahrradläden, die reparieren, pumpen, material verkaufen
  • meiner erfahrung nach ist sich das personal rennvelo- und mountain bike fahrer gewöhnt, aber nicht tourenfahrerInnen -> man sollte sich einigermassen auskennen, damit keine fehler passieren, wenn man material kauft (schläuche, reifen usw.)
  • manchmal kann man dort das velo stehen lassen tagsüber, über nacht meist nicht
  • wer über nacht mal das velo stehen lassen will, für einen trip mit dem bus, kann bei backpackern nachfragen (gegen ein paar dollars) oder auch auf campingplätzen (manchmal mit einer anschliessenden nacht verbunden)
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